Über mich
Ich bin der Coach,
den ich damals
gebraucht hätte.
Dein Problem ist nicht dein Wille
Du steckst die Arbeit rein, Woche für Woche, und trotzdem hast du das Gefühl, dass dein Potenzial irgendwo auf der Strecke liegen bleibt. Du trainierst hart, wahrscheinlich härter als die meisten, und genau deshalb sitzt die Unsicherheit so tief: wenn der Einsatz stimmt und es trotzdem nicht aufgeht, woran liegt es dann? Ich sage dir, woran es bei mir lag, weil es bei dir mit hoher Wahrscheinlichkeit dasselbe ist. Am Willen lag es nicht, davon hatte ich mehr als genug. Mir hat ein System gefehlt und jemand, der es kennt.
Ich bin denselben Weg gegangen
Ende 2023 habe ich das Powerlifting hinter mir gelassen und angefangen zu laufen, und es eskalierte schnell, vom Halbmarathon über den Marathon bis zum Ultra. Bei meinem ersten Ultra wollte ich in sieben Stunden ankommen und brauchte über neun, weil ich viel zu schnell losgelaufen bin und keine Fueling-Strategie hatte. Nach Kilometer 40 ist alles zerfallen und ich habe mich nur noch ins Ziel gequält. Bei einem 110er habe ich mir bei Kilometer 85 ein Gewitter gewünscht, stark genug, um das Rennen abzubrechen, damit ich aufhören durfte ohne selbst aufzugeben. Beim nächsten Ultra bin ich ausgestiegen, weil ich vorher so viel trainiert hatte, dass ich schon leer am Start stand. Jedes Mal war die Fitness da. Was gerissen ist, war eine Lücke im System, die ich nicht adressiert hatte.
Was daraus wurde
Nach jedem dieser Einbrüche habe ich dasselbe gemacht: gelesen, gelernt, verstanden. Ich habe mein Psychologiestudium, das ich in Bachelor und Master als Jahrgangsbester abgeschlossen habe, auf eine einzige Frage angewendet, warum ausgerechnet die Athleten einbrechen, die am härtesten trainieren. Zusammen mit Jahren in der Trainingswissenschaft wurde daraus ein System aus vier Säulen: ein Trainingsplan, der auf dein Rennen zugeschnitten ist, ein Fueling-Setup, das lange vor dem Renntag getestet wurde, ein Pacing-Plan, der Entscheidungen unter Adrenalin überflüssig macht, und konkrete mentale Werkzeuge für den Moment, in dem alles davon trotzdem ins Wanken gerät. Zum ersten Mal hatte ich Vertrauen in mein Training statt ständig zu zweifeln, und es ging nur noch um die Execution.
Und jetzt zu dir
Die wichtigste Lektion war am Ende simpel. Such dir jemanden, der den Weg schon kennt, statt alles allein zu stemmen. Ich hatte diesen Jemand nicht und habe mir über Jahre des Scheiterns selbst beigebracht, was ein guter Coach mir in einem Bruchteil der Zeit hätte zeigen können. Diesen Umweg musst du nicht gehen. Wenn du da stehst, wo ich stand, viel Einsatz, ein großes Ziel und das Gefühl, dass dir die Struktur fehlt, um beides zusammenzubringen, dann bin ich genau der Coach, den ich damals gebraucht hätte.